Fitness & Ernährung | Faktoren mit Auswirkung auf die Potenz

Ein erfülltes Liebesleben ist ein wichtiger Bestandteil einer intakten Beziehung. Doch, was geschieht, wenn aus unerklärlichen Gründen plötzlich die Potenz nachlässt?

Ein Problem, das für Männer sehr belastend ist. Die Folgen sind Unzufriedenheit bei den Betroffenen und ihren Partnern sowie ein mangelndes Selbstwertgefühl. Häufig zerbrechen daran sogar langjährige Partnerschaften oder der Mann scheut sich, eine Beziehung einzugehen. Dabei haben nicht nur ältere Männer mit dieser Problematik zu kämpfen, denn erektile Dysfunktion, wie Potenzstörungen in der Fachsprache bezeichnet werden, ist nicht ausschließlich eine Frage des Alters. Es gibt viele Ursachen, die für eine eingeschränkte Potenz sorgen. Hierbei sind organische Erkrankungen, darunter Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Störungen oder Prostataleiden, sowie die Einnahme von Medikamenten, die Faktoren, die zu den Hauptgründen zählen und bei circa 80% der betroffenen Männer für die Potenzprobleme verantwortlich sind.

Auch Operationen oder psychische Belastung können die Potenzfähigkeit beeinträchtigen. Meistens ist eine solche Störung aber nicht das Ergebnis eines einzelnen Auslösers. Viel eher spielen hierbei häufig gleich mehrere Indikatoren zusammen. Ein weiterer Grund für die erektile Dysfunktion, welcher jedoch oft gar nicht bewusst wahrgenommen wird, ist ein ungesunder Lebenswandel. Dabei sind seine Folgen gravierend, denn Mangelernährung oder wenig Bewegung wirken sich negativ auf den Organismus und die Kondition aus, wodurch eine verminderte Potenz begünstigt wird.

Um das Problem zu beheben, muss aber nicht immer gleich ein Arzt konsultiert oder ein entsprechendes Medikament eingenommen werden. Schon kleine Veränderungen in den eigenen Gewohnheiten können Abhilfe schaffen, denn körperliche Fitness und die richtige Ernährung sind zwei wichtige Grundpfeiler der Potenzfähigkeit. Mit ihnen lassen sich nicht nur vorhandene Einschränkungen jener auf natürliche Weise beheben, sondern sie können auch gleichzeitig dafür sorgen, dass erektile Dysfunktion gar nicht erst entsteht.

Sportliche Aktivitäten als Unterstützung gegen Potenzstörung

Die Potenz eines Mannes lässt mit fortschreitendem Alter nach, doch auch bei jüngeren Männern können Potenzstörungen auftreten. Gründe hierfür könnten eine schlaffe Beckenmuskulatur oder mangelnde Durchblutung des männlichen Geschlechtsteils sein, da beides für die Erektionsfähigkeit verantwortlich ist. Damit die erektile Dysfunktion verschwindet oder gar nicht erst auftritt, ist eine gute, konditionelle Verfassung darum eine Grundvoraussetzung. Um diese zu erreichen, sollten Männer regelmäßig Sport treiben und ihren Körper fit halten. Nur so können die Muskeln gestärkt, die Durchblutung gefördert und die Kondition verbessert werden. Außerdem ist sportliche Betätigung gut für den Organismus und schützt vor Erkrankungen, was wiederum ebenfalls vor Ursachen einer erektilen Dysfunktion bewahrt.
Nebenbei wirkt sich Fitness positiv auf das eigene Selbstwertgefühl aus und hilft, Stress abzubauen, wodurch auch die Gefahr einer seelischen Erkrankung verringert wird. Dabei kommt es allerdings auf das richtige Maß an, denn zu viel Sport ist schlecht für die Potenz.

Wer also exzessive Trainingsprogramme absolviert und seinen Körper zu stark beansprucht, riskiert an einer erektilen Dysfunktion zu erkranken. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Sport in einem ausgewogenen Verhältnis zu betreiben, da dies die effektivste Methode ist, um durch die eigene Fitness die Potenz zu beeinflussen. Um diese zu verbessern, ist jedoch noch ein weiterer Faktor entscheidend, nämlich die passende Sportart. Grundsätzlich ist zwar jede Form der sportlichen Betätigung gesund für den eigenen Körper, aber längst nicht alle davon eignen sich auch, um die Potenz zu stärken.

Potenzfreundliche statt potenzhemmender Fitnessaktivitäten für bessere Erektionsfähigkeit
Um die erektile Dysfunktion zu vermeiden und seine Potenz zu bewahren, müssen Männer bei der Wahl ihrer Sportarten einige Dinge beachten. Zwar gibt es eine Vielzahl an Aktivitäten, mit denen sich die körperliche Kondition verbessern lässt, was sich selbstverständlich entsprechend gut auf die Potenz auswirkt. Wer allerdings gezielt etwas dafür tun möchte, der sollte nicht wahllos Sport betreiben, sondern nach passenden Übungen suchen, die seine Erektionsfähigkeit unterstützen. Hierbei eignen sich besonders die Sportarten, die den Rumpf und das Becken beanspruchen, da trainierte Muskeln in diesen Bereichen für die Potenz von entscheidender Bedeutung sind. Neben dem Wandern oder Walken sind Golfspielen, Schwimmen oder auch Klettern potenzfördernde Sportaktivitäten.

Wer mag, kann zusätzlich Yoga betreiben, denn diese Form der Fitness unterstützt die Beckenmuskulatur und sorgt gleichzeitig dafür, Körper und Geist wieder in den Einklang zu bringen. Wem dies noch nicht genügt, der sollte gezieltes Beckenbodentraining absolvieren, um die eigene Potenz zu stärken.
Natürlich gibt es ebenso Sportarten, die jene eher schwächen. So verringert intensives Radfahren die Durchblutung, da der Druck auf den Bereich zwischen Penis und After, den sogenannten Damm, durch schmale Sättel zu stark ist. Außerdem können jene Taubheitsgefühle im Unterleib hervorrufen, ähnlich wie das Spinning im Fitnessstudio. Die Folge ist eine verminderte Errektionsfähigkeit. Wer trotzdem nicht auf das Training dort verzichten möchte, sollte auf ein ausgewogenes Programm achten und zwischen den Trainingseinheiten an den Geräten, immer mal wieder mit den Hanteln arbeiten. Dabei wissen Sportler, wie wichtig eine ausbalancierte Ernährung für die Fitness ist. Sie spielt aber nicht nur in puncto Gesundheit eine Rolle. Die eigenen Essgewohnheiten beeinflussen auch die Potenz.

Schlechter Lebenswandel als Garant für eine verminderte Potenz

Die Ernährung ist in vielerlei Hinsicht entscheidend für die körperliche Verfassung. Darum steht sie auch mit der Potenz in Verbindung. Ungesundes Essen beeinträchtigt jene, ebenso wie eine verminderte Qualität der Nahrungsmittel. Letztere beruht allerdings nicht nur auf Eigenverschulden, sondern liegt auch an der schlechter werdenden Bodenbeschaffenheit und den Umwelteinflüssen. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, aktiv etwas gegen eine schlechte Ernährung zu unternehmen.

Vor allem Fast Food oder Fertigprodukte enthalten kaum Nährstoffe oder Vitamine, wie das wichtige Vitamin E, und erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer erektilen Dysfunktion. Gerade die behandelten Lebensmittel verfügen über ein hohes Maß an schlechten Ölen sowie Phytinsäure, welche die Zinkaufnahme des Körpers unterdrückt, wenngleich jene für die Potenz sehr bedeutsam ist. Des Weiteren können solche bearbeiteten Produkte langfristig zu Entzündungen führen und auch dies wirkt sich negativ auf die Erektionsfähigkeit aus. Nicht nur die falschen Lebensmittel, sondern auch qualitativ minderwertige Gewürze können schädlich sein für die Potenz. Es empfiehlt sich aus diesem Grund ausschließlich unverarbeitete Salze zu benutzen. Eine zusätzliche Belastung für den Körper ist der übermäßige Genuss von Alkohol, Schokolade und Kaffee, da jene Produkte die Nebennieren angreifen und sich als Indikator für Potenzprobleme erweisen. Entsprechend schädlich für die Errektionsfähigkeit ist Tabak, weswegen auf Rauchen in jeglicher Form verzichtet werden sollte.

Um zu vermeiden, dass sich die Erektionsfähigkeit verringert, müssen Männer daher vermehrt auf hochwertige Lebensmittel mit viel Vitamin E, Zink und anderen Nährstoffen setzen, statt der ungesunden Produkte voller künstlicher Zusatzstoffe. Außerdem sind ein abwechslungsreicher Speiseplan mit frischem Obst und Gemüse sowie möglichst wenig ungesundes Fett wirkungsvoll, damit keine erektile Dysfunktion entsteht. Wer zudem noch mithilfe seiner Ernährung eine gute Potenz begünstigen will, kann durch den Verzehr bestimmter Nahrungsmittel seine Erektionsfähigkeit verbessern, denn einige Produkte haben eine aphrodisierende Wirkung auf die männliche Potenz.

Potenzfördernde Lebensmittel als natürliche Helfer bei erektiler Dysfunktion

Genauso wie es Lebensmittel gibt, die einen schlechten Einfluss auf die Potenz haben, fördern manche von ihnen die Erektionsfähigkeit. Eines der bekanntesten Produkte hierbei sind Austern. Diese Meeresfrüchte steigern nicht nur die Potenz, weil sie, mit ihrem hohen Zinkgehalt, für eine stärkere Testosteronbildung sorgen, sondern sprechen auch die Sinne an. Mit ihrer charakteristischen Optik, welche an das weibliche Geschlechtsorgan erinnert, wird so gleichzeitig das Verlangen eines Mannes nach körperlicher Nähe geweckt, das für die Potenz entscheidend ist. Ein weiterer Helfer für ein aktives Liebesleben sind fetthaltige Fische, da, ihr Anteil an Omega 3 Fettsäuren, das Blut fließfähiger werden lässt.

Außerdem sind Spargel, Sellerie und Eier potenzfreundliche Lebensmittel, die, trotzdem sie bei vielen wegen ihres Geschmacks sowie dem Geruch auf Ablehnung stoßen, über eine starke Wirkung für dieses männliche Problem verfügen. Es müssen aber nicht zwingend nur die richtigen Nahrungsmittel verzehrt werden. Auch mit den passenden Gewürzen lässt sich die Erektionsfähigkeit verbessern. Vor allem in der exotischen Küche wird vermehrt auf den Einsatz jener geachtet, da sie die Sinne betören und die Potenz fördern sollen. Wer sich davon überzeugen möchte, sollte Ingwer in seinen Tee geben. Dieses Gewürz mit seinen ätherischen Ölen ist eine gesunde Möglichkeit, die Potenzprobleme zu verringern. Ähnlich ist es mit Pfeffer. Knoblauch wiederum verbessert die Durchblutung, wenngleich dieses Gewürz aufgrund seiner Nachwirkungen eher vorsichtig verwendet werden sollte oder nur dann, wenn auch die Partnerin jenes zu sich genommen hat. Wer also mit Gewürzen arbeiten oder potenzsteigernde Lebensmittel essen möchte, kann mit ihnen auf natürliche Weise die erektile Dysfunktion vermeiden und die Erektionsfähigkeit unterstützen.

Ausgewogenes Verhältnis von Sport und Ernährung für mehr Freude am Liebesleben

Im Allgemeinen gilt, dass die Potenz eines Mannes von vielen, verschiedenen äußeren und innerlichen Faktoren abhängig ist. Daher unterscheidet sich jene auch von Mann zu Mann. Es gibt allerdings mehrere Möglichkeiten, die Erektionsfähigkeit zu steigern und der erektilen Dysfunktion entgegenzuwirken, ohne dafür auf eine medikamentöse Behandlung zurückzugreifen, denn diese sollte der letzte Ausweg für die Problematik sein. Eine gute, körperliche Verfassung, mit einer entsprechenden Kondition, starken Rumpf- und Beckenmuskeln sowie einer optimalen Durchblutung sind dabei ideale Voraussetzungen für die Potenz. Ebenso entscheidend sind ein gesunder Lebenswandel, wenig Stress, innere Zufriedenheit und eine positive Einstellung. Jene Gesichtspunkte können mit einem entsprechenden Sportprogramm sowie einem ausgewogenen Speiseplan, der viele erstklassige Produkte beinhaltet, mühelos erzielt werden. Darum sind Fitness und Ernährung zwei Grundbausteine eines erfüllten Liebeslebens, mit denen jeder Mann auf unkomplizierte Weise seine Potenz stärken kann, und das auch noch in fortgeschrittenem Alter.

Quellen:

  1. MensHealth.de
  2. T-online.de
  3. PhalluMAX.de

half naked young man in bed looking down at his underwear © feelphotoartzm


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