Freeletics Zubehör



Mittlerweile bin ich in der dritten Woche Freeletics. Heute ist Tag 16 und ich hatte nunmehr einige Zeit, mir über das optimale Equipment bewusst zu werden. Direkt vorab: Die Qualität Eures Trainings steht und fällt mit dem geeigneten Zubehör. Beispielsweise sorgt eine komfortable Bodenmatte dafür, dass Eure Hände komfortabler aufsetzen und ihr Eure Gelenke schont. Eine Klimmzugstange, die nicht bei jeder Bewegung zwischen den Türpfosten verrutscht oder Schuhe, die effektives Laufen unmöglich machen und im Nachhinein für Blasen sorgen.

Wer es noch professioneller angehen möchte, der kann sich auch direkt eine Pulsuhr inklusive Brustgurt zulegen. Auf diese Weise wisst ihr immer, wann ihr im optimalen Bereich trainiert (Fettverbrennung, Muskelaufbau, Konditionierung).

Welches Freeletics Equipment benötigt ihr zum optimalen Training?

Die Antwort ist recht easy. Nummer 1 bis 3 braucht ihr auf jeden Fall, ordentliche Schuhe empfehle ich ebenfalls, ist aber kein unbedingtes Muss!

  1. Bodenmatten
  2. Klimmzugstangen
  3. Trainingshandschuhe
  4. Schuhe

Die Bodenmatte



yogamatte-2

Ich habe in den knapp 2 Wochen bisher drei Matten getestet und bin hierbei zu einem klaren Sieger gekommen. Die erste Matte, die ich genutzt habe, war eine sehr preisgünstige Variante von amazon. Gerade 60cm breit und 190cm lang, war dieses Exemplar nicht dazu geeignet, vernünftig zu trainieren. Die Matte hatte keine Haftung am Boden und auch meine Hände hatten keinen sicheren Griff, da die Matte durch die Schweissentwicklung extrem rutschig wurde. Diese Variante war aus einer Art grobem Schaumstoff, ähnlich wie Verpackungsmaterial. Absolut überhaupt nicht empfehlenswert. Auch die „Dicke“ der Matte und die Widerstandskraft des Materials machten es für die Gelenke absolut unangenehm. Mit gerade einmal 4mm merkt man kaum Polsterung.


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yogamatte-1

Das zweite Modell war bereits komfortabler. Die Abmessungen waren ähnlich, lediglich die Dicke hat sich deutlich unterschieden. Mit knapp 1,5cm „Dicke“ konnte man diese Matte auch sehr gut nutzen. Was mich hieran wieder gestört hat war die Breite der Matte. Mit gerade einmal 60cm war es für mich absolut unkomfortabel, da ich stets darauf achten musste, dass sich meine Hände auf der Matte befinden (Gerade bei regen und Nässe beim Außentraining von Bedeutung). leider habe ich Matte #3 und #2 zusammen bestellt um zu Testen. Zu dem Zeitpunkt dachte ich noch, dass 60cm breite absolut ausreichen müssten.


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Yogamatte

Mein persönlicher Favorit ist die Yogamatte von Gorilla Sports. Die Matte ist 190cm lang und 100cm breit, was es für mich deutlich angenehmer macht, darauf zu trainieren. Mit 1,5cm Dicke ist die Matte sehr gut gepolstert und das verwendete Material ist enorm hochwertig, was dazu führt, dass ich auch bei hastigen Übungen, wie beispielsweise Burpees, keine Probleme im Handgelenk bekomme. Das einzige kleine Manko ist das Gewicht. Die Matte wiegt auf Grund ihrer Beschaffenheit natürlich etwas mehr als die anderen Matten. Ich persönlich schätze das Gewicht auf ca. 3kg. Da ich aber sehr Wohnungsnah trainiere, ist das kein Problem für mich.


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Die Klimmzugstange

 

Wenn ihr teilweise zu Hause trainiert, benötigt ihr eine Möglichkeit, um die Freeletics Pullups durchzuführen. Ich persönlich habe mir hierfür eine Tür Klimmzugstange gekauft. Auch hier habe ich wieder drei Exemplare getestet und stelle Euch diese vor. In den Freeletics Video sieht man die Pullups an einer Klimmzugstange, die an der Wand befestigt ist. Das stellt sich in den meisten Fällen als sehr schwierig heraus, da man in den seltensten Fällen so viel Platz hat, um einen Bereich für eine Klimmzugstange freizuhalten. Weiterhin sind verputzte Wohnungswände (eventuell noch mit Gipskartonagen verkleidet) nicht dazu geeignet.



Klimmzugstange

Variante Nummer 1 war eine Klimmzugstange, die man unter Druck zwischen die Türrahmen klemmt. Der Vorteil dieser Stange ist, dass man sie sehr leicht verstauen kann. Auch der Griff über die Schaumpolsterung ist sehr angenehm, wenn er auch sehr große Hände benötigt und zusätzlich viel Kraft in den Händen. Trainierende mit kleinen Händen rate ich dieses Modell ab. Weiterhin wird das Material bei schwitzigen Händen sehr rutschig, was es ebenfalls schwer macht, sich daran festzuhalten. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Stange zwar bis zu 300kg ausgelegt ist, aber bei meinen aktuell 117kg bereits sehr deutlich innerhalb des Türrahmens verrutscht ist. Hierdurch sind unansehnliche „Druckstellen“ im Türrahmen entstanden. Wer also Türen und Rahmen aus sehr weichem Holz hat, sollte diese Stange nicht nutzen.


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Klimmzugstange

Das zweite Exemplar, welches ich mir ausgesucht habe, ist ein sogenanntes Türreck. Hierbei handelt es sich um eine Konstruktion, die man ohne weitere Befestigungen in den Türrahmen einhängt (ohne Spannung) und die deutlich mehr Gewicht aushält, als eine Stange zum Klemmen. Bei diesem Modell hat mir die Polsterung sehr gut gefallen, das Material wird auch nach Nutzung nicht rutschig. Weiterhin sind durch die Schaumstoffverkleidungen die Türrahmen noch weiter gesichert. Was mich bei diesem Modell gestört hat, ist die eingeschränkte Grifffläche sowie der verbundene Stützklotz, zur Halterung auf dem Türrahmen (schwarzes Plastikteil, welches die beiden Stangen verbindet). Dadurch, dass es sich hierbei um Plaste handelt, hatte ich kein großes Vertrauen in die Konstruktion und war stets gehemmt. Natürlich hält es mich aus, aber dennoch hatte ich eine kleine Blockade.


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Klimmzugstange

Mein Favorit ist ebenfalls ein Türreck, aber ein deutlich solideres. Hierbei kann man das Türreck klappen und angenehm im Schrank verstauen. Die Bügel, die man nach hinten ausklappen kann, sind aus Metall und sehr solide. Am Ende befindet sich jeweils ein Aufsatz aus rutschfestem Gummi, der auf den Türrahmen aufgelegt wird. Hierdurch entstehen keine Kratzer oder Dellen am Türrahmen. Von vorn wird da Konstruktion durch eine Querstrebe fixiert – ebenfalls mit rutschfesten Gummiaufsätzen. Der einzige Nachteil – in meinen Augen – ist die fehlende Polsterung. Die Klimmzugstange hat keinerlei Schaumstoff Polsterung und wird somit sehr schnell rutschig und führt schnell zu Schielen an der Hand. um dem vorzubeugen, kann man einfache Trainingshandschuhe tragen.


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Trainingshandschuhe



Trainingshandschuhe

Trainingshandschuhe habe ich lediglich 1 Paar ausprobiert, da ich mir hierüber schon im Vorhinein sehr viele Gedanken gemacht habe. Was solltet ihr bedenken, wenn ihr Euch Trainingshandschuhe zulegt: Die Handschuhe sollten atmungsaktiv sein, die Handschuhe sollten die richtige Größe haben, sie sollten eine vernünftige Polsterung besitzen und das wichtigste: Die Trainingshandschuhe dürfen nicht mit Handgelenkfixierung sein. Ihr findet bei amazon enorm viele Modelle, die sehr komfortabel sind. Diese bringen Euch aber nicht viel, da ihr diese nicht tragen könnt, wenn ihr Euch im Liegestütz befindet (Hier besteht das Problem, dass das Handgelenk nicht geknickt werden kann). Das Paar, welches ich nutze, hat ca. 5 Euro bei amazon gekostet und bietet wirklich viel Komfort – absolut ausreichend.


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Schuhe

 

Nike FreeAuch bei den Schuhen habe ich nur eine Empfehlung, da ich diese Schuhe persönlich favorisiere und liebe. Es handelt sich hierbei um den Nike Free für Männer. Der Schuh trägt sich wie eine Socke, was den Vorteil hat, dass er zu keinem Zeitpunkt „stört“. Durch die dicke Sohle eignet sich der Schuh sehr gut für „aufprallintensive“ Übungen wie Burpees oder High Jumps. Einzig der Preis ist happig. Mit knapp 100 Euro ein teurerer Schuh, in meinen Augen aber jeden Cent wert.


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